Disziplinen

Top-Sport in vier Pferdesportdisziplinen, dafür sind die STUTTGART GERMAN MASTERS bekannt und jedes Jahr begeistern die Reiterinnen und Reiter aus der ganzen Welt rund 60.000 Fans in Stuttgart. Viele hochkarätige Prüfungen stehen an fünf Tagen auf dem Programm von der Vielseitigkeit am Mittwoch bis zu den drei Weltcups: im Springen, im Viererzugfahren, der Dressur.

Springen

Die STUTTGARTER GERMAN MASTERS bieten mit knapp 4.000 Quadratmetern den größten Indoor-Parcours der FEI. Beste Voraussetzungen also für die weltbesten Springreiter, die jedes Jahr in Stuttgart satteln. Insgesamt stehen an den fünf Turniertagen 13 Springprüfungen auf dem Plan. Höhepunkt ist am Sonntag der LONGINES FEI World CupTM Jumping um den Großen Preis von Stuttgart  präsentiert von Mercedes-Benz, WALTER solar und BW-Bank sowie der MERCEDES GERMAN MASTERS am Freitagabend. [alle Prüfungen]

Dressur

Bereits zum dritten Mal präsentiert Stuttgart eine Wertungsprüfung des Reem Acra FEI World CupTM Dressage, bei dem wertvolle Punkte im Kampf um eine Teilnahme am Weltcup-Finale von 15. bis 19. April 2015 in Las Vegas (USA) gesammelt werden können. Mit dabei ist die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt, die schon seit mehr als 20 Jahren in Stuttgart sattelt: Isabell Werth. Von den erfolgreichen deutschen "Dressur-Mädels", die bei den Weltreiterspielen in Caen gemeinsam den Titel holten, werden auch Kristina Sprehe und Fabienne Lütkemeier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle ihr Können zeigen. [alle Prüfungen]

Fahren

Im Feld der sechs Viererzugfahrer steht sicherlich Lokalmatador Michael Brauchle, der frischgebackene Europameister im Einzel und Silbermedaillengewinner mit dem deutschen Team, im Mittelpunkt des Zuschauerinteresses. Der Lauchheimer greift zum sechsten Mal in Stuttgart zu den Leinen und belegte bisher die Plätze vier (2007), fünf (2008), zweimal Rang sechs (2009, 2010) und 2011 den siebten Platz. Zweimal wurde der Australier Boyd Exell schon Weltmeister (2010 und 2014), in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle hat er sich bereits viermal (2009, 2010, 2012, 2014) durchgesetzt. Ein harter Gegner dürfte der Mannschafts-Europameister und Einzel-Zweite von Aachen, Ijsbrand Chardon (Niederlande), sein, 2007 Sieger in Stuttgart. Der Vize-Weltmeister (2014) und Vize-Europameister mit dem Team, Georg von Stein, und Rainer Duen, in der Aachener Einzelwertung Zwölfter, komplettieren das deutsche Trio. Ein guter Bekannter in Stuttgart ist der Ungar Jósef Dobrovitz, er gewann hier 2008 und holte bei der EM Team-Bronze. Der FEI World CupTM Driving beginnt in Stuttgart, danach folgen Stockholm (27.-29. November), Madrid (26.-29. November), Genf (10.-13. Dezember), London (16.-18. Dezember), Mechelen (26.-30. Dezember) und Leipzig (14.-17. Januar) bis zum Finale in Göteborg (23.-26. März). [alle Prüfungen]

Vielseitigkeit

Seit vielen Jahren bildet das Indoor-Derby der Vielseitigkeitsreiter am Mittwochabend den ersten Höhepunkt. Hier peilt der Weltranglisten-Erste Michael Jung seinen achten Erfolg an. Der frischgebackene Doppel-Europameister von Blair Castle hat seinen Knöchelbruch vom historischen Sieg in Burghley auskuriert und wird ganz sicher wieder die Fans auf seiner Seite haben. Ingrid Klimke, in Schottland auch mit Mannschafts-Gold ausgezeichnet, sowie die starken Britinnen Laura Collett und Emily Llewellyn sind aber ebenfalls zu beachten. Sir Mark Todd (NZL) – zwei Olympiasiege, zwei Weltmeistertitel, vier weitere olympische Medaillen und acht Siege bei Wettbewerben der höchsten Kategorie CCI**** – gehört zu den erfolgreichsten Reitern in der Vielseitigkeit und ist die „Eventing-Legende“ schlechthin. Die FEI verlieh ihm im Jahr 2000 den Titel „Event Rider of the 20th Century“. [zur Prüfung]