„Doppelsieg“ für Christian Ahlmann: Nach Sieg im German Master am Freitag nun auch Erster im abschließenden Großen Preis von Stuttgart

Stuttgart – Die Freude und der Stolz waren ihm anzusehen, war er doch erst der Vierte, der in Stuttgart die beiden wichtigsten Springprüfungen im selben Jahr für sich entscheiden konnte – den Großen Preis und den MERCEDES GERMAN MASTER. 1988 schaffte dies John Whitaker (GBR), 2001 sein Bruder Michael Whitaker und 2008 Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen). Und jetzt Christian Ahlmann.


Der Marler erklärte: „Ich bin glücklich, zwei so große Siege in Stuttgart gefeiert zu haben. Codex hat super mitgemacht und gekämpft und ist doch vorsichtig gesprungen. Ich habe gespürt, dass ich sehr schnell unterwegs war. Das war mein Wochenende!“ 

Vor 6.500 begeisterten Zuschauern in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle sicherte sich der Doppel-Europameister von 2003 in Donaueschingen zum Abschluss des 31. Internationalen Reitturniers STUTTGART GERMAN MASTERS im Sattel von Codex One den Großen Preis von Stuttgart – präsentiert von MERCEDES-BENZ, WALTER solar und BW-BANK. Der 40-Jährige gewann aber nicht nur die Qualifikationsprüfung des Longines FEI World CupTM Jumping 2015/2016, sondern auch einen Mercedes-Benz GLE 350 Off-Roader Polarweiß im Wert von 68.000 Euro. Und er erhielt 20 Punkte für die Rangliste im Weltcup der Western European League, wo er nun nach fünf von elf Stationen mit insgesamt 37 Punkten auf dem dritten Platz rangiert. 

Hinter Christian Ahlmann und dem 13-jährigen Hannoveraner Hengst Codex One, der im Stechen der fünf „Nuller“ aus dem Umlauf der schnellste war (0/49.78 Sekunden), folgten Douglas Lindelöw und Casello, ein 12 Jahre alter Holsteiner Wallach, auf dem zweiten Platz (0/51.02). „Ich bin zum ersten Mal hier in Stuttgart, es waren wunderschöne Kurse und ein herrliches Turnier“, sagte der Schwede. Für Platz zwei gab es 29.850 Euro Preisgeld und 17 Worldcup-Punkte – aktuelle Gesamtrangierung nunmehr 27 Zähler, achter Platz. 

Dritter wurde Patrick Stühlmeyer (Wallenhorst) im Sattel von Lacan, der 12-jährige Oldenburger Hengst war nach fehlerfreien 52.03 Sekunden im Ziel. Der Bereiter im Stall Erdmann (Hof Sudowe) kassierte 22.386 Euro Preisgeld, 15 Weltcup-Punkte und liegt mit jetzt 21 Punkten auf dem 15. Platz. „Lacan sprang sehr gut, der Parcours war sehr anspruchsvoll und die Zeit sehr knapp bemessen“, bilanzierte der 25-Jährige. 

Captain John Roche, FEI Director Jumping Department, dankte namens des Weltverbandes den Organisatoren und allen Sponsoren. „Der Parcours-Chef verdient ein großes Lob, das Stuttgarter Turnier ist ein Edelstein in der Western European League.“



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