Schon vor dem heutigen Start war klar, dass der elffache Weltcup-Champion auch in der Wertungsprüfung zum Finale des FEI Driving World Cup 2025/2026 mit großen Ambitionen an den Start gehen würde. In den letzten 14 Jahren war der Australier elf Mal in Stuttgart und konnte zehn Mal zum Titel Driving German Master fahren. Um diese Erfolgsquote noch weiter auszubauen, galt es jedoch zunächst, den anspruchsvollen Kurs zu absolvieren – besser als die starken Mitstreiter. Motivation statt Ehrfurcht Für diese ist die Dominanz von Exell kein Grund für geringere Ambitionen, im Gegenteil. Die Motivation, den amtierenden Weltmeister schlagen zu wollen, trage vielmehr dazu bei, dass sie selbst immer besser werden, verriet Jérôme Voutaz. Das hohe Niveau des Starterfeldes sorgte für ordentlich Spannung während der Prüfung und wurde gebührend durch das Stuttgarter Publikum zelebriert. Die einzigartige Schleyer-Hallen-Atmosphäre zieht während ihrer Auftritte nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch ihre Sportpartner an den Leinen in einen Bann. „Die Zuschauer bringen viel Begeisterung und Euphorie mit, werden aber auch ruhig, wenn es nötig ist. Man muss sagen: Stuttgart hat das beste Publikum der Welt“, brachte Mark Wentein, Vertreter des Weltreiterverbandes FEI, das Gefühl aller auf der Pressekonferenz auf den Punkt. Zum 11. Mal der 1. Anfang der Woche wurde in einigen Teilen Deutschlands zum 11. 11. der Beginn der Karnevalssaison gefeiert – und gestern feierte Stuttgart zum 11. Mal Boyd Exell als German Master der Vierspänner. Seite 12 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 Fotos: Lafrentz
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