Lavisano Vertriebs GmbH Breslauerstr. 67 71701 Schwieberdingen www.lavisano.de info@lavisano.de „Wer sein Pferd natürlich und gesund füttern möchte, sollte es so füttern, wie es die Natur ursprünglich vorgibt.“ Die FEI Jumping Ponies’ Trophy ist aus Stuttgart kaum mehr wegzudenken. Seit Anbeginn macht die renommierte Serie Halt in der Landeshauptstadt und erfreut sich nicht nur bei den Ponyreitern selbst großer Beliebtheit. Denn das Stuttgarter Publikum feiert seine kleinen Stars wie die Großen – so auch Lieselot Kooremans. Das gestrige Finalspringen der Ponies’ Trophy bot einen wahren Showdown. Charlie Flynn hatte bis zum Schluss das Zepter in der Hand, doch dann kam Stuttgarts Trophy Queen und schubste den Iren kurzerhand vom Thron. Doch alles der Reihe nach. Die erste strafpunktfreie Runde lieferte Darcy Honeybunn Daisy Breen aus Großbritannien mit ihrer Schimmelstute One Saharah. Mit der Irin Lilly Tunney war das Stechen gesichert, denn auch sie behielt auf ihrem Fireman eine weiße Weste. Landsmann Charlie Flynn tat es ihr im Sattel der Ponystute HK Zena gleich. Der Knoten war geplatzt, und so folgten acht weitere Nuller. Besonders erfreulich: Sowohl Laura Hertz-Eichenrode als auch Malte Merschformann vertraten die deutschen Farben. Im Stechen legte Darcy Breen vor – und wie! Mit einer groß angelegten Galoppade und stets im Fluss steuerte die 16-jährige Stilistin One Saharah in fehlerfreien 34,88 Sekunden ins Ziel. Das sollte der Engländerin erst einmal jemand nachmachen. Es war der Ire Charlie Flynn, der das Blatt wendete. Mit der ehrgeizigen HK Zena flog der Vize-Mannschaftseuropameister in 34,61 Sekunden über die Ziellinie und war damit einen Tick schneller als Darcy Breen. Auch die bisherige Tabellenführende der Ponies’ Trophy, Sophia Aurelia George, nutzte ihre Chance auf einen weiteren Sieg. Mit einem Freudenhüpfer landete die 13-Jährige im Sattel von Berlioz d’Henann im Ziel, benötigte allerdings über eine Sekunde mehr als Charlie Flynn. Doch noch stand der Start der unangefochtenen Lieselot Kooremans aus. Sollte sie im Stechen tatsächlich die Nerven behalten und als Schlussreiterin das Zepter noch an sich reißen? Bereits auf dem Weg zu Hindernis eins wurde deutlich: Die flotte Lieselot(te) ist nur auf eines aus – den Sieg! Ihr erfahrener Elando van de Roshoeve sucht bereits im Flug nach der nächsten Hürde und fußt schneller ab, als man blinzeln kann. Auf der Schlusslinie riskierten die beiden alles, zogen einfach durch und sprangen mit einem beherzten Satz über Schlussoxer. Und wer hätte es geahnt: Sie waren wieder einmal die Schnellsten! Damit ging der Sieg im Finalspringen der Pony-Tour – wie bereits im Jahr zuvor – an Lieselot Kooremans und ihren „King Erlando“. Platz zwei sicherte sich Charlie Flynn, gefolgt von Darcy Breen auf dem Bronzerang. Bester Deutscher im Feld war Malte Merschformann mit der achtjährigen Ponystute Heroshima de Feyele an fünfter Stelle. Laura Bräuninger Seite 30 Sonntag, 16. November 2025 Stuttgarts Trophy Queen Sie kam, sah und siegte! Lieselot Kooremans hatte bereits im Einlaufspringen ihre Ambitionen klargemacht und stand nun im Finalspringen der Pony-Tour erneut ganz vorne. Lieselot Kooremanns fiel ihrem Pony Elando van de Roshoeve dankbar um den Hals. Foto: TOMsPic
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