Sonntag, 16. November 2025 Rei ter journal -Ext ra Seite 1 Donnerstag, 14. November 2013 REITERJOURNAL-EXTRA Seite 1 Sonderausgabe zum 39. internationalen Hallen-Reitturnier in der Schleyer-Halle 2025 Weltcup Dressur Stuttgart steht Kopf
KONSTRUKTOR vet Gestaltung: www.das-fachwerk.de, Foto: Slawik.com WWW.DR-SUSANNE-WEYRAUCH.DE Der Name dr. WEYRAUCH steht für Wohlbefinden und Gesundheit. Wissenschaftlich fundierte Fütterungskonzepte haben zu speziell auf die Gewebe abgestimmten Mineral-, Vitamin- und Wirkstoffkomplexen geführt, die ihresgleichen suchen. MAGNESIUM Für eine lockere Muskulatur und entspannte Leistungsfähigkeit vom ersten Fütterungsmoment an. Rein organisch gebundenes Magnesium in einer transportfreudigen Kräutermelange. MORDSKERL Nr. 19 MG Die Muskulatur und das Bindegewebe stellen ganz besondere Anforderungen an die Nährstoffversorgung. Ein so aktivierter Stoffwechsel ist maßgebend für Leistungssport, Beweglichkeit und die Unterstützung bei PSSM und Atemwegserkrankungen. FÜRLEISTUNGSUND WOHLBEFINDEN! TRILOGIE DIE FÄHIGKEIT Für Sport und Leistungsfähigkeit müssen Sehnen und Knorpel, sowie das gesamte Bindegewebe gepflegt werden. Kollagenhydrolysat, Nukleotide, Bambus- extrakt und Hagebuttenfrüchte decken den erhöhten Bedarf an Nährstoffen, die u.a. auch für die Faszien des wachsenden Muskels benötigt werden. I-Dr-WEYRAUCH-HERBST-Sport-Inserat-190x273mm plus 5mm-10-2025-KA4.indd 1 13.10.25 15:29
Wenn Pferdesport zur Gänsehaut wird Ach, Stuttgart – ach, Stuttgart German Masters! Mehr Einblicke bekommen Sie auf Instagram! Wie lässt du unsere Herzen höher schlagen! Emotionen pur, Herzschlagfinals am laufenden Band und ein Publikum, das vor Begeisterung beinahe die Decke der Hanns-Martin-SchleyerHalle gesprengt hätte – am Samstag jagte wirklich ein Highlight das andere. Das Stuttgarter Publikum trieb Multichampion Boyd Exell in der Weltcup-Qualifikation der Vierspänner zu seinem elften Titel. Exell zeigte sich einmal mehr völlig losgelöst und lieferte auf beeindruckende Weise ab – wahrlich ein Multichampion in Bestform. Für Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl markierte Stuttgart eine besonders wichtige Station im noch jungen Werdegang mit ihrer Nachwuchshoffnung Diallo BB. Während ihrer Kür hätte man eine Stecknadel fallen hören können – so gebannt war das Publikum. Und nach der Grußaufstellung brach die Stimmung los, die locker mit der eines jeden Fußballstadions mithalten konnte. Ein purer Gänsehautmoment. Heute geht es genauso emotional weiter: Im Großen Preis wird das Stuttgarter Publikum alles daransetzen, „ihren“ Europameister Richard Vogel zum Sieg zu „treiben“. Man kann sagen: Die Sensation liegt förmlich in der Luft. Und wer Richard Vogel kennt, weiß: Nach dem STUTTGART GERMAN MASTER hat er mit Weltcup-Sieger Julien Epaillard noch eine „Rechnung“ offen. Das Schönste dabei: Egal, wie es ausgeht – in Stuttgart gibt es keine Verlierer. Jeder wird gefeiert. Unvergleichlich, wie Hallensprecher Carsten Sostmeier treffend formulierte: „Stuttgart, was macht ihr nur mit uns? Das ist das weltbeste Publikum.“ Diese einzigartige Atmosphäre – diese unvergleichliche Leidenschaft – würde man am liebsten auf viele andere Bereiche des Pferdesports übertragen. Dann wäre vieles einfacher. Aber genau darin liegt der Reiz: Stuttgart ist einzigartig. Bis zum nächsten Jahr heißt es also: Lassen Sie uns diese Euphorie mitnehmen, die Schönheit des Pferdesports feiern und uns wieder auf die unvergleichlichen Stuttgart German Masters freuen. Und wenn es so weit ist, wird es wieder heißen: „Was geht Stuttgaaart?!“ Herzlich, Ihre Mona-Sophie Wieland Sonntag, 16. November 2025 Seite 3 Foto: Lafrentz
MATTENVERKAUF IM HOFSHOP Ausverkauftes Haus, das bedeutet bei den Stuttgart German Masters eins: brodelnde Stimmung, der Reitsport wird gefeiert. So ist es in der Hanns-MartinSchleyer-Halle auch Selbstverständlichkeit, dass die Weltcup-Kür zu einem wahren Dressursport-Festival wird. Die Dressurreiter wurden schon mit großem Jubel begrüßt, teilweise wurde bereits beim Einreiten im Takt geklatscht und nach der Grußaufstellung „trugen“ die Zuschauer die Reiter zum Ausgang und belohnten sie mit Begeisterungsrufen. „Stuttgart ist unglaublich. Auf der Welt gibt es nicht viele Arenen, wo so eine elektrisierte, euphorische Stimmung herrscht. Stuttgart ist ein besonderes Turnier“, schwärmte Patrik Kittel und Jessica von Bredow-Werndl stimmte ihm zu: „Das ist hier ein echter Hexenkessel, aber nicht im negativen Sinne gesehen. Die Zuschauer sind ganz besonders aufmerksam und haben uns unterstützt, dass wir performen konnten.“ Ein Genuss. Stuttgart ermöglichte perfekte Bedingungen für ganz besondere Momente, ja echte Meilensteine. Es gibt diese bedeutsamen Meilensteine in der Karriere eines internationalen Dressurreiters. Dazu zählt der erste Start auf internationalem Parkett, der erste Sieg auf großer Bühne und ja auch der erste Start im Weltcup. Die Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl hat zwar schon viele „erste Male“ hinter sich und blickt auf eine beeindruckende Medaillensammlung. Doch in diesem Jahr erlebt sie nach der Verabschiedung ihrer Erfolgspartnerin Dalera BB mit dem zehnjährigen Diallo BB eine Art Neuanfang. Seite 4 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 Ein neuer Stern Weltcup-Debüt mit Happy End: Diallo erobert Stuttgart.
am 1. Juni 2026 Kindertag Kindertag 190x65-2025.indd 1 20.10.25 10:47 Und Stuttgart wird bei diesem „Neuanfang“ rückblickend mit Sicherheit eine wichtige Rolle spielen. Denn Diallo BB feierte in Stuttgart sein Weltcup-Debüt und vieles mehr. Nach dem Sieg im Grand Prix lag die Sensation in der Luft oder wie Bundestrainerin Monica Theodorescu schmunzelnd erläuterte: „Ich wusste, dass es möglich ist!“ Aber sollte das „Grand Prix Baby“ Diallo der elektrisierenden Atmosphäre des Stuttgarter HeErster Weltcup-Start, erster Sieg: Jessica von Bredow-Werndl und Diallo BB überzeugten (o.). Raphael Netz freute sich mit Great Escape Camelot über ein neues Personal Best (r.). Sonntag, 16. November 2025 Rei ter journal -Ext ra Seite 5 Fotos: Lafrentz
Seite 6 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 xenkessels „standhalten“? Die Antwort ist ja, gar legte der elegante Wallach im Vergleich zum Grand Prix noch eine Schippe oben drauf. Fast schon hatte man das Gefühl, dass er die volle Aufmerksamkeit genoss. Nach einer unruhigen Grußaufstellung folgten in Hinsicht Takt und Gleichmaß einem Metronom gleichende Piaffen und Passagen, gefolgt von einem losgelassenen Schritt mit gutem Übertritt, top zentrierten Galopppirouetten sowie fehlerfreien Einer- und Zweierwechseln. Alles zu den Klängen von Magic Moments. Sinnbildhafter hätte sich die Kür der beiden nicht präsentieren können. „Diallo war so kraftvoll und fokussiert, und das trotz des besonderen Stuttgarter Hexenkessels. Ich bin mehr als stolz auf ihn.“ Die beiden vergoldeten mit 83 Prozent ihr Weltcup-Debüt und feierten damit ihren ersten Weltcup-Sieg. Natürlich könnte sich Diallo hier und da in den Piaffen noch mehr schließen und vor allem in den Wechseltouren noch besser „durchatmen“. Das sind aber alles Aspekte, die mit der Routine kommen werden. Vielmehr sind besonders zwei Dinge einfach nur beeindruckend: das Vertrauen, welches Diallo in der Stuttgarter Grand Prix Kür an den Tag legte. Sicherlich war ihm die Atmosphäre noch nicht ganz so „geheuer“ und dennoch fokussierte er sich und warf sein Herz für seine Reiterin Jessica von Bredow-Werndl regelrecht voraus, wobei er im Vergleich zum Grand Prix fast noch selbstsicherer auftrat. „Diallo ist ein wahnsinnig lustiges Pferd. Sehr interessiert, unglaublich lernwillig und wissbegierig. Er hat mir schon oft bewiesen, dass er mir vertraut, dass er wirklich auch Lust hat, über einen Schatten zu gehen. Ich fühle Momente, wo ich mir denke, ich weiß nicht, ob ich das schon gefühlt habe“, erläuterte Jessica von Bredow-Werndl. Zweitens ist die Entwicklung des Wallachs einfach nur beeindruckend. Seit nicht einmal einem Jahr steht Diallo in Aubenhausen. In dieser Zeit hat er sich vom nationalen GrandPatrik Kittel und Touchdown galoppierten aufs Podest. Prix-Pferd zu einem Weltcup-Sieger entwickelt. Das ist beeindruckend, ja spätestens in Stuttgart ist ein neuer Stern aufgegangen namens Diallo. Übrigens: 2019 markierte die Stuttgarter Weltcup-Kür in der Karriere von Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB einen Meilenstein. Damals schlugen die beiden erstmals die Dressurqueen Isabell Werth. Darauf folgte der große Durchbruch sowie unter anderem Olympisches Gold. Wer weiß, vielleicht ist der diesjährige Stuttgarter Sieg diesbezüglich ein Zeichen. Ein weiterer „Star“ Ein Zeichen setzten in Stuttgart auch Raphael Netz und Great Escape Camelot. In der Grand Prix Kür legten sie noch eine Schippe oben drauf, brillierten in puncto Harmonie und wurden mit einem neuen Personal Best von 80,7 Prozent und Platz zwei belohnt. „Ich habe den Ritt sehr genossen. Camelot hat das größte Herz, das man sich nur vorstellen kann. Ich kann mich immer auf ihn verlassen“, schwärmte Raphael Netz. Great Escape Camelot ist im Gesamten kraftvoller und konstanter geworden. So punkteten die beiden mit gleichmäßigen Piaffen und Passagen. Auch die Galopppirouetten präsentierten sich mit verbessertem Durchsprung. Hinzu kam ein durchweg perfektes Seitenbild. Auch bei Raphael Netz könnte Stuttgart ein wichtiger Meilenstein markieren. Der Bayer übernimmt nun die Führung im Gesamtranking des Weltcups. Klar, dass er mit seinem zweiten Weltcup-Finalstart liebäugelt. Neben dem „deutschen“ Spitzenduo rückte der Drittplatzierte, der Schwede Patrik Kittel mit seinem Herzenspferd Touchdown, fast schon in den Hintergrund. Das Erfolgsduo zeigte in Stuttgart nicht ihre beste Kür. So hätte der 13-jährige Wallach aus der Hinterhand noch aktiver abfußen und sich in der Oberlinie entspannter präsentieren dürfen. Dennoch gab’s 79,6 Prozent und Platz drei vor einem weiteren, aufstrebenden Paar, Marieke van der Putten mit Kuvasz RS2 N.O.P.T. (78,7 Prozent). Larissa Pauluis und Flambeau komplettierten mit 78,6 Prozent die Top 5. Und zum Abschluss gehört noch ein weiterer Meilenstein, gar echter Gänsehautmoment, erwähnt. Der gebürtige Baden-Württemberger Moritz Treffinger reihte sich mit Cadeau Noir auf Rang sieben (76,5 Prozent) ein und sammelte damit erneut Weltcup-Punkte. Das Stuttgarter Publikum feierte ihn mindestens genauso wie das Siegerpaar. Mona Wieland Foto: Lafrentz
www.reitstiefel-kempkens.de www.facebook.com/reitstiefelkempkens/ Lutherische Kirchstraße 75-77 · 47789 Krefeld · T +49(0) 2151 23508 · Fax +49 (0) 2151 804238 www.instagram.com/reitstiefelkempkens/ www.reitstiefel-ke pkens.de www.facebook.com/reitstiefelkempkens/ Lutherische Kirchstraße 75-77 · 47789 Krefeld · T +49(0) 2151 23508 · Fax +49 (0) 2151 804238 www.instagram.com/reitstiefelkempkens/ w w.reitsti fel-k mpkens.de www.facebook.com/reitstiefelkempkens/ Lutherische Kirchstraße 75-77 · 47789 Krefeld · T +49(0) 2151 23508 · Fax +49 (0) 2151 804238 www.instagram.com/reitstiefelkempkens/ s Freud und Leid – nah beieinander Anabel Balkenhol siegt beim CDI4*-Auftakt. Missgeschick in der Abreitehalle verhindert Start im heutigen Grand Prix Special. Der Tag bei den Stuttgart German Masters hatte für Anabel Balkenhol bestens begonnen. Ihr 14-jähriger High Five FRH war im Grand Prix, der Qualifikationsprüfung für den Grand Prix Special um den Mastertitel, in großer Form. Vater und Trainerlegende Klaus Balkenhol hatte es schon zu Hause geahnt: „Eigentlich musst du die Leistung aus dem Training nur noch ins Viereck bringen, dann sollte das gut aussehen“, hatte er im Vorfeld gesagt. Gesagt, getan, lieferte „Belly“ ab. 72,391 Prozent brachten den Sieg und die goldene Schleife. „Das war sehr konzentriertes Reiten! High Five kam mit der Atmosphäre in der Schleyer-Halle gut zurecht. Wir sind rundum zufrieden“, so Co-Bundestrainer Hendrik Lochthowe am Rande der Siegerehrung. Währenddessen trabte Anabel Balkenhol ihren Grand-Prix-Gewinner noch eine Runde locker in der Abreitehalle. High Five erschrak und rutschte weg. Balkenhol: „Alles ging glimpflich aus, dennoch verzichte ich morgen auf meinen Start. Einfach aus Vorsicht und weil das Wohl unserer Pferde immer oberste Priorität hat.“ Ein bisschen traurig sei sie darüber natürlich trotzdem. Freud und Leid lagen an diesem Samstag nah beieinander. In die richtigen Bahnen Grund zur Begeisterung lieferten zwei, die Baden-Württemberg ihre Heimat nennen. Carina Harnisch, derzeit stärkste Grand-Prix-Reiterin aus dem Ländle, zeigt in ihrer ersten internationalen Saison starke Nerven. Ihr nun zehnjähriger DSP Sheldon Cooper war auf Sendung – Harnisch lenkte die geballte Energie in die richtigen Bahnen. 71,435 Prozent bedeuteten Platz zwei. Der Sprung in den großen Sport, an dem so viele scheitern, hat das aufstrebende Duo aus Öhringen gemeistert. „Shelly macht das alles möglich“, strahlte die Sympathieträgerin im Anschluss. Dabei hat sie gerade selbst einmal mehr ihre reiterliche Klasse unter Beweis gestellt. Nach den Sternen im Dressursport greift in dieser Saison der aus dem badischen Oberderdingen stammende Moritz Treffinger. Seit zweieinhalb Jahren ist er als Chefbereiter des Gestüts Bonhomme in der Nähe von Berlin tätig, in dieser Woche ist er auf Heimatbesuch in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Mit Fiderdance gelang ihm eine Runde voller Harmonie und Gleichmaß. Das feine Reiten des U25-Europameisters wurde mit 71,218 Prozent und einer neuen persönlichen Bestleistung im internationalen Grand Prix belohnt. Rang drei! Nach „Belly“ Balkenhols freiwilligem Verzicht auf den Start im Grand Prix Special sind die Chancen groß, dass nach 20 Jahren – damals standen Martin Schaudt und Weltall vorne – heute endlich (!) mal wieder ein Dressur-Master-Titel an einen Reiter aus Baden-Württemberg geht. Es kommt zum Derby Schwaben gegen Baden. Ausgang offen – Carina Harnisch und Moritz Treffinger haben es in der Hand. Florian Adam Sonntag, 16. November 2025 Rei ter journal -Ext ra Seite 7 High Five FRH wird unter Anabel Balkenhol immer besser. Foto: Lafrentz
Hendrik Lochthowe ist seit diesem Jahr Co-Bundestrainer der deutschen Dressurreiter. Mehr als ein Trainer Tief verwurzelt im Pferdesport, doch mit eigener Mission: Hendrik Lochthowe teilt in seiner neuen Rolle als Co-Bundestrainer der deutschen Dressurreiter seine Erfahrungen aus dem Sattel. Seite 8 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 Fotos: Lafrenz
Sonntag, 16. November 2025 Rei ter journal -Ext ra Seite 9 Die Förderung des Amateur- und Spitzensports ist Teil unserer iWEST® Unternehmensphilosophie. Im Jahre 2002 wurde der iWEST® Dressur-Cup erstmals in Baden-Württemberg ausgerichtet. 2025 geht der iWEST® Dressur-Cup dann in seinem 24. Jahr mit einer bundesweiten Ausschreibung und fünf Qualifikationsrunden in Baden-Württemberg und Bayern mit dem großen Finale in Stuttgart an den Start. Das Ziel ist in diesen 24 Jahren das Gleiche geblieben – Reiterinnen und Reitern die Möglichkeit der eigenen sportlichen Entfaltung zu geben. Wir blicken dankbar zurück auf die gemeinsamen Jahre mit so vielen Talenten und sind sehr gespannt auf das diesjährige Finale beim GERMAN MASTERS in Stuttgart. IWEST-Tierernährung Dr. Meyer GmbH & Co. KG • Hinterschwaig 46 • 82383 Hohenpeißenberg • Deutschland • +49 (0) 88 05 / 92 02 0 • E-Mail info@iwest.de • www.iwest.de/shop 12. Nov, 12:30: iWEST® Dressur-Cup, Dressurprüfung Kl. S** Intermediaire I 13. Nov, 14:30: iWEST® Dressur-Cup, Dressurprüfung Kl. S** Intermediaire I - Kür Bild: SW-Production; Reiterin: Jana Lang mit Baron Sportförderung seit 2002 - Der iWEST® Dressur-Cup! Hier Scannen Hendrik Lochthowe ist in den Pferdesport nicht hineingewachsen – er ist hineingeboren. Aufgewachsen in einer echten Reiterfamilie, mit einem Vater als Reitlehrer und Onkeln, die Pferdewirtschaftsmeister sind, schien sein Weg früh vorgezeichnet. Und doch war anfangs nicht sicher, ob er ihn auch wirklich einschlagen würde. „Meine Mutter hätte mich am liebsten als Schreiner gesehen“, erzählt er schmunzelnd. Ein Beruf, der im Familienbetrieb ebenso nützlich gewesen wäre. Doch die Pferde sollten Hendrik Lochthowe nicht loslassen, und schnell war klar: Er möchte beim Reiten bleiben. Seine Ausbildung machte er bei seinem Onkel Norbert Lochthowe. „Norbert hat mich als junger Reiter sehr geprägt“, resümiert er heute. Später kamen Trainer hinzu, die im deutschen Dressursport Gewicht haben: Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, Silvia Iklé, Wolfram Wittig. Und dann Jonny Hilberath – eine Begegnung, die für ihn mehr war als Fachwissen. „Jonny hat mir gezeigt, dass man mit weniger Aufwand oft mehr erreicht“, beschreibt Hendrik Lochthowe und fügt hinzu: „Früher habe ich mir viel zu viele Gedanken gemacht. Heute arbeite ich mit kleineren Schritten und komme damit besser ans Ziel.“ Hendrik Lochthowe beschreibt sich selbst als zielstrebig, engagiert und erfolgsorientiert – drei Eigenschaften, die sich in seiner Laufbahn widerspiegeln. Nach der Ausbildung bei seinem Onkel Norbert Lochthowe zählten die Hengststation Harli Seifert in Löningen, der Ausbildungsstall von Silvia Iklé in der Schweiz, der Georgihof der Familie Meggle in Wasserburg sowie zuletzt das Gestüt Riedmühle in Butzbach zu den Stationen seiner beruflichen Laufbahn. Spezielle Herausforderungen Fragt man ihn nach den Momenten, die ihn sportlich verändert haben, muss er nicht lange überlegen. „Rubin Royal war das Pferd, das mich am meisten geprägt hat.“ Hendrik Lochthowe hatte ihn nicht nur selbstausgebildet, sondern ritt mit ihm auch seinen ersten Grand Prix, holte seine erste S***-Platzie-
Seite 10 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 rung und feierte auf diesem Niveau seinen ersten nationalen und später internationalen Sieg. „Das sind die Erlebnisse, an die man immer wieder denkt.“ Auch Stuttgart hat einen besonderen Platz in seiner Erinnerung. „Hier habe ich mit Meggle’s Boston im German Masters den vierten Platz gemacht. Und ich stand dreimal im Finale des iWEST Dressur Cups – zweimal gewonnen, einmal Zweiter. Das sind Erfolge, die man nicht vergisst.“ Es sind Momente, auf die er heute mit professioneller Ruhe, aber sichtbarer Zufriedenheit zurückblickt. Er ist keiner, der seine Erfolge in den Vordergrund stellt. Lochthowe spricht offen über die Herausforderungen seines Berufs. Besonders die frühen Jahre, in denen er gute Pferde verlor – nicht durch Verletzung, sondern durch Verkauf. „Ich dachte damals, ich komme nie darüber hinweg.“ Ein Satz, der nur jemand sagt, der mit voller Überzeugung und mit einer großen Pferdebegeisterung arbeitet. Heute geht er gelassener damit um. Man lernt, sagt er, dass Gemeinsam mit Monica Theodorescu bildet Lochthowe ein gutes Team (l.). Hendrik Lochthowe führte schon mehrfach das Berufsreiterchampionat an (r.). es weitergeht. Dass neue Pferde kommen. Neue Chancen. Neue Wege. Apropos neue Wege: Anfang dieses Jahres standen bei Hendrik Lochthowe innerhalb von wenigen Wochen gleich zwei große Veränderungen an. Nach 21 Jahren kehrte Hendrik Lochthowe wieder zurück in seine Heimat. Es war eine Bauchentscheidung und, wie er sagt, eine seiner besten. Dort arbeitet er wieder im Familienumfeld: mit der Unterstützung seines Vaters, der im Stall mithilft, und seiner Schwester, die organisatorisch wie praktisch mitträgt. Eine junge Mitarbeiterin, kurz vor der Meisterprüfung, ergänzt das Team. „Ich liebe es, zu reiten und zu unterrichten. Mich für die Pferde weiterzuentwickeln, bereitet mir Freude. Dieses Wissen weiterzugeben und das Gefühl weiterzutragen, wie leicht sich gutes Reiten anfühlt, motiviert mich“, beschreibt der 45-Jährige. So reitet Lochthowe täglich circa sechs bis sieben Pferde und gibt Unterricht. Mit der Rückkehr in die Heimat kam eine neue Aufgabe: die Berufung zum Co-Bundestrainer der deutschen Dressur. „Ich mache das sehr gerne“, sagt er, und man hört den Stolz zwischen den Zeilen. Er arbeitet eng an der Seite von Bundestrainerin Monica Theodorescu, beobachtet Reiter und Pferde, führt Gespräche, gibt Impulse. Das Ziel ist klar: feineres Reiten. Schönes Reiten. „Wir müssen alle daran arbeiten“, sagt er. Reiter, Trainer, Richter. Ein gemeinsamer Weg – und ein langer. Sein Blick auf die Zukunft ist klar: Er will weiterentwickeln, begleiten, unterstützen. Er will Momente wie in Crozet wieder erleben, wo er das deutsche Team bei den Europameisterschaften erstmals begleitet hatte. Mona-Sophie Wieland Foto: Lafrenz Foto: Dill
*Nach Verkaufsfläche bzw. Größe - Marktgutachten „Outlet Centres in Europe“, S. 27 (September 2025) der ecostra GmbH, https://ecostra.com/wp-content/uploads/2025/ 09/outlet-centres-europe_2025-09.pdf **Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller, soweit es eine solche gibt. Shopping- Vergnügen in Europas größtem Outlet* Willkommen beimWho’s who der High Fashion! Freuen Sie sich auf bis zu 70%** reduzierte Designermarken auf einer preisgekrönten Luxusmeile in Europas größtem Outlet*. ARMANI / BOGNER / BOSS / BREITLING / BURBERRY / COACH / DOLCE & GABBANA / JIL SANDER / KJUS / LONGCHAMP / MCM MISSONI / POLO RALPH LAUREN / PORSCHE DESIGN / TORY BURCH / UNDER ARMOUR / VALENTINO / VERSACE und viele mehr
Schon vor dem heutigen Start war klar, dass der elffache Weltcup-Champion auch in der Wertungsprüfung zum Finale des FEI Driving World Cup 2025/2026 mit großen Ambitionen an den Start gehen würde. In den letzten 14 Jahren war der Australier elf Mal in Stuttgart und konnte zehn Mal zum Titel Driving German Master fahren. Um diese Erfolgsquote noch weiter auszubauen, galt es jedoch zunächst, den anspruchsvollen Kurs zu absolvieren – besser als die starken Mitstreiter. Motivation statt Ehrfurcht Für diese ist die Dominanz von Exell kein Grund für geringere Ambitionen, im Gegenteil. Die Motivation, den amtierenden Weltmeister schlagen zu wollen, trage vielmehr dazu bei, dass sie selbst immer besser werden, verriet Jérôme Voutaz. Das hohe Niveau des Starterfeldes sorgte für ordentlich Spannung während der Prüfung und wurde gebührend durch das Stuttgarter Publikum zelebriert. Die einzigartige Schleyer-Hallen-Atmosphäre zieht während ihrer Auftritte nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch ihre Sportpartner an den Leinen in einen Bann. „Die Zuschauer bringen viel Begeisterung und Euphorie mit, werden aber auch ruhig, wenn es nötig ist. Man muss sagen: Stuttgart hat das beste Publikum der Welt“, brachte Mark Wentein, Vertreter des Weltreiterverbandes FEI, das Gefühl aller auf der Pressekonferenz auf den Punkt. Zum 11. Mal der 1. Anfang der Woche wurde in einigen Teilen Deutschlands zum 11. 11. der Beginn der Karnevalssaison gefeiert – und gestern feierte Stuttgart zum 11. Mal Boyd Exell als German Master der Vierspänner. Seite 12 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 Fotos: Lafrentz
Masterhorse 190x135 Foto: Janina Sanwald Tolle Angebote und Infos finden Sie auch bei uns auf Instagram! Besuchen Sie uns in der Abreitehalle Die Futterexperten DANKE STUTTGART! Weiter geht’s in Schwieberdingen mit persönlicher Beratung im Laden und 10 % Rabatt vor Ort. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 5€ Unser Angebot MH_Reiterjournal_GM_2025_1_4.indd 2 03.11.25 10:23 Vor allem aufgrund des fachkundigen Publikums, welches gutes Fahren zu schätzen wisse und belohne, seien die Stuttgart German Masters neben der London International Horse Show Boyd Exells Lieblingsturnier. Exell fühle sich wohl in Stuttgart – „I love it here“ – weswegen er sich direkt als Erster in diesem Jahr auf eine Wildcard für den Start beworben hatte. Da auch Stuttgart den Spitzenfahrer liebt, war die Turnierleitung froh, Exell erneut im Ländle willkommen zu heißen. Nach seinem Sieg in der Einlaufprüfung ging es für ihn als letzter Fahrer in den ersten Umlauf des FEI Zeit-Hindernisfahrens. Fredrik Persson musste als Vortages-Siebter den Anfang machen. Auch wenn der Schwede über einen hohen Erfahrungsschatz verfügt, wurde bereits bei seiner Runde deutlich, dass der von Jeroen Houterman entworfene Parcours es in sich hatte. „Die Balance war perfekt. Eine tolle Mischung aus Geschwindigkeit und technischen Feinheiten“, sprach Exell sein Lob aus. Und genau so ging es zur Sache. Der Kurs war angemessen für die Königsklasse des Fahrsports – herausfordernd, aber nicht unmöglich. Bei Persson und seinem Gespann führte es dazu, dass bereits nach dem ersten Marathonhindernis zwei Bälle auf dem Boden lagen. Daraus resultierten acht Strafsekunden, die bei Beenden der Runde auf die gefahrene Zeit addiert wurden – in Summe blieben 167 Sekunden als Ergebnis. Anschließend startete Anna Sandmann, die sich bei ihrer zweiten Fahrt durch den Stuttgarter Kessel schon mutiger zeigte, jedoch auch zwei Abwürfe an Kegelpaaren hinnehmen musste. Für sie bedeutete das schlussendlich 168 Sekunden. Ihr Vater Christoph Sandmann fuhr bereits weniger fehleranfällig, hatte jedoch eine Unstimmigkeit mit seinem Gespann im zweiten Hindernis und dadurch einen Fehler. Trotzdem wurde Sandmann für die 157 Sekunden im Endergebnis von der Schleyer-Halle gefeiert. Folgefahrerin Anna Mareike Meier startete mit ordentlich Tempo in ihre Prüfung und konnte dieses sehr gut halten. Eine gewagte Wendung im zweiten Hindernis brachte zwar vier Zähler. Dennoch blieb Meier mit ihrer VollSonntag, 16. November 2025 Rei ter journal -Ext ra Seite 13 Blitzschnell sauste Boyd Exell mit seinem Gespann zum Sieg (l.). Jérôme Voutaz wiederholte den Vorjahreserfolg und fuhr zu Silber (o.). Frauenpower pur: Anna Mareike Meier sicherte einen starken Rang drei (u.).
gas-Vorstellung um einiges schneller als Sandmann (149 Sekunden). Wer ebenso für einen rasanten Fahrstil bekannt ist, ist der Schweizer Jérôme Voutaz. Mit einer exzellenten Runde entfachte Voutaz wieder einmal berechtigte Ekstase auf den Zuschauerrängen. Besonders seine Fahrt durch das zweite Marathonhindernis mit einem ganz neuen Weg, abgestimmt auf die Stärken seine Freiberger vor der Kutsche, war beeindruckend und zeigte die Klasse, die er als Fahrer hat. Einen unnötigen Abwurf hatte er am Kegelpaar vor der Wasserdurchfahrt. Dennoch war klar: Für ihn geht es ins Drive Off. Der Kampf um Runde zwei Auch der Belgier Glenn Geerts hatte bei seinem Start den zweiten Umlauf als Ziel, um Exell Konkurrenz zu machen. Jedoch brachte ein Fehler im zweiten Hindernis das Gespann ziemlich aus dem Konzept. Anschließend gab es einen weiteren Abwurf und keine Chance mehr für Geerts, das Missgeschick in einer zweiten Runde auszugleichen. Allerdings stand somit bereits fest: Anna Mareike Meier sollte eben diese zweite Chance bekommen. Es kam nun auf den Umlauf von Boyd Exell an, ob er oder Christoph Sandmann ein weiteres Mal gegen Voutaz und Meier antreten würden. Und obwohl sogar Exell einen kleinen Fehler machte – die Stangenpferde waren im ersten Hindernis leicht an das dritte Tor gekommen, wodurch ein Ball fiel – und vier Strafsekunden erhielt, war der Weltklasse-Fahrer noch schnell genug, um als bester Teilnehmer aus der ersten Runde ins Drive Off einzuziehen. Hier ging es für Meier als Erste an den Start. Zunächst sah es gut aus. Lediglich ein Ballabwurf im ersten Hindernis, da eine Wendung nicht ganz passte. Aber Meier und ihre Pferde waren schnell. „Ich habe mir die ersten Fahrer angeschaut, und als die alle schneller waren als ich gestern, wusste ich: Ich muss Vollgas geben.“ Dann aber musste Meier genau in puncto Zeit eine bittere Pille schlucken. Im zweiten Hindernis fand sie nicht den richtigen Weg aus Tor B heraus, musste einen langen Weg um das Hindernis herumfahren und so blieben einige Sekunden auf der Strecke. Insgesamt verblieben mitsamt der vier Strafzähler 171 Sekunden auf der Ergebnistafel. Selbst Voutaz ließ etwas Zeit auf der Strecke, da er innerhalb eines Hindernisses anhalten und neu ansetzen musste. Dadurch konnte er zwar einen folgenschweren Fehler vermeiden, hatte aber einen Ballabwurf und verlorenes Tempo. Und doch blieb ein starkes Ergebnis von 156 Sekunden sowie die gefestigte Erkenntnis: Mit höherem Tempo steigt auch die Fehleranfälligkeit. Denn bis zu diesem Zeitpunkt war es keinem einzigen Fahrer gelungen, eine fehlerfreie Vorstellung zu zeigen. Also lag es nun an Exell zu zeigen, wie eine Null-FehlerRunde aussehen kann. Und es gelang. Mit ungeheurer Schnelligkeit sortierte der Meisterfahrer seine Leinen, zirkelte seine wendigen Pferde um die Hinderniselemente und ließ sie in bebendem Volltempo die Wege durch die Hütchen galoppieren. 139 Sekunden brauchte Boyd Exell mit seinem Erfolgsgespann, bestehend aus Bajnok, Barny, Katydid Duchess und Mad Max, um fehlerfrei über die Ziellinie und damit zu German Master Sieg Nummer elf zu fahren. Nun fehlen ihm nur noch zwei Siege, dann hätte Exell es geschafft, den amtierenden Rekordhalter der Vierspänner-Stuttgart-Siege zu schlagen. Denn derzeit führt Michael Freund die Statistik mit 13 Siegen (1994– 2006) an. Bei der Nachfrage, ob Boyd Exell anstrebt, diese Leistung zu überbieten, schmunzelt der Australier, freute sich über die neugewonnene Challenge und sagte klar: „Ich werde jedes Jahr nach Stuttgart kommen und versuchen, Michael Freund zu überbieten.“ So ist Exells Vorfreude auf die nächste Fahrt durch die Schleyer-Halle bereits jetzt groß und auch die fahrsportbegeisterten Zuschauer dürfen gespannt auf 2026 blicken. Die Turnierleitung stellte nämlich in Aussicht, dass nach dem Wochenende geplant wird, inwiefern die Vierspänner noch mehr Bühne bei den Stuttgart German Masters bekommen können. Als Publikumslieblinge und -liebhaber wäre es den Fahrern gegönnt. Nele Marie Hörster unter anderem • Pferdesportrecht • Pferdekaufrecht • Ausbilderhaftung • Tierhalterhaftung • Veranstalterhaftung • Vereinsrecht Königstraße 36 70173 Stuttgart Tel. (0711) 25 25 05-0 Fax (0711) 25 25 05-29 info@nannrae.de www.nannrae.de „I love it“, sagte Boyd Exell über das Stuttgarter Publikum und freut sich jetzt schon auf die German Masters 2026. Seite 14 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 Foto: Lafrentz
WESTFÄLISCHE HAUPTKÖRUNGEN westfalenpferde.de Hengste aus Westfalen: Erfolgsvererber der Zukunft Sudmühlenstraße 33, D-48157 Münster-Handorf, T +49 (0)251 - 32 809 0, F +49 (0)251 - 32 809 94, info@westfalenpferde.de Reitpferdehengste: 30.11. - 02.12.2025 Kleinpferdehengste: 06.12 - 07.12.2025 inkl. Hengstmarkt 2025_10_Anzeige_Körung_25_190x273mm.indd 1 28.10.2025 11:31:55
Seite 16 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 Eine Reitsportdynastie im Spotlight Kaum eine Familie prägt den internationalen Springsport so sehr wie die Whitakers. Seit Generationen steht die Springreiterdynastie für Qualität und Konstanz auf höchstem Niveau. Die Cousins Robert und Donald Whitaker setzen diese Tradition nun fort. Für Donald Whitaker, der zum ersten Mal in Stuttgart startet, beginnt das Wochenende mit einer Mischung aus Neugier und Gelassenheit: „Ich habe ehrlich gesagt noch nicht viel gemacht außer geschlafen. Für mich ging’s erst am Samstag und Sonntag so richtig los. Aber es ist schon ziemlich cool hier.“ Robert Whitaker zeigt sich ebenso positiv, wenn auch ein wenig selbstkritisch: „Ich mag das Turnier sehr, auch wenn meine Ergebnisse bisher noch nicht überragend waren. Aber ich arbeite daran – und es ist ja noch etwas Zeit“, schmunzelt der sympathische Brite. Die Whitaker-Familie prägt seit Jahrzehnten den internationalen Reitsport; die Gebrüder John und Michael Whitaker zählen zu den erfolgreichsten Springreitern der Welt. Dennoch empfand Robert Whitaker das Aufwachsen im sportlichen Rampenlicht nie als Belastung. „Eigentlich war das für uns ganz normal“, erinnert er sich. „Wir hatten viel Unterstützung von meinem Vater John. Das bringt natürlich auch Vorteile mit sich, wenn man von klein auf von einem Weltstar trainiert wird. Gleichzeitig erwarten viele, dass man immer abliefert. Aber so funktioniert das mit Pferden einfach nicht. Jeder Tag ist anders.“ Was manch einer als Bürde wahrnehmen würde, scheint der 42-Jährige als Die Cousins Robert (l.) und Donald Whitaker (r.) sind in diesem Jahr erstmals gemeinsam bei den German Masters mit dabei. Fotos: TOMsPic
Sonntag, 16. November 2025 Rei ter journal -Ext ra Seite 17 Berge. Gemeinsam. Versetzen. Alpen Privatbank AG Kasernenstraße 49 40213 Düsseldorf · Deutschland T +49 (211) 506 678-0 duesseldorf@alpenprivatbank.com alpenprivatbank.com Dafür stehen wir von der Alpen Privatbank. Unsere Bank hat ihre 130-jährigen Wurzeln in Österreich. Im deutschsprachigen Europa gehören wir zu den renommierten Vermögensmanagern. Wir geben Sicherheit und Vertrauen. Diese Werte ergänzen wir durch Empathie und Verlässlichkeit. Das Ergebnis: Ihre passgenaue Betreuung. Wir sind für Sie da. Ganz in Ihrer Nähe. Oder an einem Ort Ihrer Wahl. So, wie Sie es wünschen. So, wie Sie es brauchen. Denn das ist unser Credo: WIR FÜR SIE ANZEIGE Ansporn zu sehen. Ob er je vorhatte, besser zu werden als sein Vater? Der Brite lacht auf: „Daran arbeite ich tagtäglich. Besser zu sein als mein Vater ist keine einfache Aufgabe. Es gibt nicht viele Reiter, die das überhaupt schaffen könnten.“ Mit sechs europäischen Mannschaftsgoldmedaillen sowie über 25 Starts in Nationenpreisen hat Robert Whitaker sein Können jedoch allemal unter Beweis gestellt. Außerdem war er Teil des britischen Teams bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Auch Donald Whitaker,aufgewachsen in Yorkshire wie sein Cousin, hat die Familientradition erfolgreich fortgesetzt. Er ist der Sohn von Steven Whitaker, Bruder von John und Michael. Wie der Rest der Familie begann er bereits als Kind mit dem Reiten. Seine Karriere führte ihn zunächst in den Stall des Onkels und später zu Darragh Kenny in die Niederlande, bevor er sich am Hofgut Dagobertshausen, dem Familienheim seiner Partnerin Nicola Pohl, niederließ. „Der Stall ist fantastisch. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Zuhause fern von Zuhause an“, er- Seit Jahren ist Stuttagrt ein fester Termin im Kalender von Robert Whitaker. Foto: Lafrentz
Seite 18 Sonntag, 16. November 2025 www.terra-tex.de terra-bausysteme GmbH Winkelstraße 30 | 77974 Meißenheim Tel.: +49 7824 98434-0 info@terra-bausysteme.de www.terra-bausysteme.de Alles aus einer Hand! Bereits über 10 Millionen m² verbaut Ihr führender Reitplatzbauer mit über 35 Jahren Erfahrung! Mattensysteme Gittersysteme Zuschlagstoffe Reitböden Dienstleistung Eventservice Beratung Einbau Eigene Produktion! Jetzt beraten und bestellen, schnell und unkompliziert! +49 (0)7824 98434-0 l www.terra-tex.de terra-bausysteme GmbH Winkelstraße 30 | 77974 Meißenheim Tel.: +49 7824 98434-0 info@terra-bausysteme.de www.terra-bausysteme.de Alles aus einer Hand! Bereits über 10 Millionen m² verbaut Ihr führender Reitplatzbauer mit über 35 Jahren Erfahrung! Mattensysteme Gittersysteme Zuschlagstoffe Reitböden Dienstleistung Eventservice Beratung Einbau Eigene Produktion! 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Jetzt beraten und bestellen, schnell und unkompliziert! +49 (0)7824 98434-0 klärt der 33-Jährige. Sein Cousin fügt schelmisch hinzu: „Er spricht jetzt sogar perfektes Deutsch.“ Seine ersten großen Erfolge feierte der Brite im Jahr 2018 mit der Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften der jungen Pferde in Lanaken. 2022 startete der Newcomer dann erstmals im CSIO5* Nations Cup in Abu Dhabi, errang einen beeindruckenden Doppelsieg und verhalf Großbritannien letztendlich zum dritten Platz. In diesem Jahr holte der Sympathieträger Mannschafts-Silber bei den Europameisterschaften in La Coruña und beendete die Einzelwertung unter den Top 10. Familie ist alles Obwohl sich ihre Karrieren unterschiedlich entwickelt haben, spielte die Familie für beide eine entscheidende Rolle. Donald Whitaker erinnert sich: „Ich war das Nesthäkchen in der Familie und kam erst später dazu. Ich habe immer zugeschaut, wie meine Cousins und auch meine Schwester Erfolge gefeiert haben. Das war unglaublich inspirierend und hat mich selbst enorm angespornt.“ Heute begegnen sich die Cousins als Kollegen auf Augenhöhe – und manchmal auch als Konkurrenten. Familiäre Bindungen spielen im Parcours weniger eine Rolle. „Wenn man reitet, reitet man eben gegen alle anderen im Feld. Doch wenn ich nicht gewinne, ist die erste Person, der ich es gönne, natürlich Rob“, gesteht Donald Whitaker ehrlich. Aufgrund der Distanz macht meistens jeder sein eigenes Ding und dennoch greifen sie einander dort unter die Arme, wo es möglich ist. „Diese Woche sind nur wir beide hier in Stuttgart. Also müssen wir wohl oder übel miteinander reden“, scherzt Robert Whitaker und klopft seinem Cousin dabei neckend auf die Schulter. Der unbekümmerte und humorvolle Umgang miteinander scheint in der Familie Whitaker großgeschrieben zu werden. Eine Eigenschaft, die man den Briten vielleicht nicht immer nachsagen würde. Auch auf die Frage nach den besonderen Fähigkeiten des anderen sind die beiden überraschend offen. Donald bewundert Roberts Siegeswillen und seine konstanten Leistungen, während Robert in Donald einen Spezialisten für spezielle Pferde sieht. Neben aller Professionalität bleibt die Familie ein emotionales Zentrum. Für Robert Whitaker, Vater zweier reitbegeisterter Töchter, steht fest: „Familie ist alles.“ Auch wenn der Job bedeutet, dass man oft unterwegs ist und seine Familie dadurch seltener zu Gesicht bekommt. Oder im Falle von Donald Whitaker, weit entfernt von seinen Wurzeln lebt. So zeigt die Geschichte der Whitakers, dass bewährte Tradition und frischer Ehrgeiz durchaus Hand in Hand gehen können. Laura Bräuninger Donald Whitaker freute sich bei den Europameisterschaften über Team-Silber. Foto: Lafrentz
Seite 20 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 Hauptkanzlei Rotbuchenstraße 1 81547 München Zweigstelle Jakobstraße 16 70839 Gerlingen +49 (0)89 723 088 – 96 f.karsch@rechtsanwaelte-karsch.de Bürogemeinschaft Oranje über Stuttgart Es war ein Zittern bis zum Schluss. Die Entscheidung, wer das Springen am Samstagabend für sich entscheiden sollte, wurde in einem zweiten Umlauf der besten zehn Paare der ersten Runde getroffen. Nach viel Risiko und mutigem Reiten kristallisierte sich Bas Moerings als Sieger heraus und sollte bis zum Ende ungeschlagen bleiben. Das internationale Springen über 1,55 Meter war mit zwei Umläufen ausgeschrieben. Angelehnt an die Art einer Siegerrunde wären die Strafpunkte aus dem Umlauf mitgenommen worden, wenn es welche gegeben hätte. Doch das Starterfeld war an diesem Abend schnell, wendig und vor allem eines: fehlerfrei! Also musste man, um am zweiten Umlauf teilnehmen zu dürfen, schon ordentlich aufs Gas drücken. Einem, dem das mit idealem Gleichmaß und Rhythmus gelang, war Bas Moerings. Stilistisch in feinster Art angelegt, ritt er im ersten wie im zweiten Umlauf eine Runde, die keine Zweifel offenließ. Seine Taktik, sich gleich zu Beginn des zweiten Umlaufs über die Außenbahn etwas Platz zu verschaffen, ging ideal auf und verschaffte ihm einiges an Vorsprung. Bis dato war es einzig Maximilian Weishaupt gelungen, in der zweiten Runde fehlerfrei zu bleiben. Doch anders als Moerings blieb er zunächst ruhig und gab seinem mit idealer Manier ausgestatteten Zuccero HV genau das richtige Maß an Vertrauen und Sicherheit, um sich mit zwei anstandslosen Runden vom Publikum feiern lassen zu können. Es wurde mehr als spannend. Immer wieder waren die Wendungen zur Kombination entscheidend, oft waren dort Fehler entstanden. Nicht aber bei Stuttgarts Publikumsliebling Hans-Dieter „Hansi“ Dreher, der mit seinem Cous Cous ordentlich auf die Tube drückte. Schon beim Einreiten fasste er seine Fahrleinen nach, um die Zeit des Niederländers zu jagen. Das Publikum hielt die Luft an. Gleich an Sprung zwei hätte der gewaltige Schimmel fast in die Oxerstangen eingefädelt, rettete sich allerdings mit seinem ganzen Vermögen. Auch auf dem Weg zur Mauer machte er sich die Distanz passend. Der Blick zur Uhr: Es war knapp. Zwischendrin lag Dreher vorn, doch nach der Ziellinie der Blick zur Uhr. Elf Hundertstel langsamer. Doch mit dem Applaus des Stuttgarter Publikums war es fast wie ein extra Kuss für Cous Cous nach der Runde. Mit im zweiten Umlauf dabei war auch der Sieger vom Freitagspringen. Die Rede ist von Rodrigo Giesteira Almeida. Auch ihm gelang im Sattel seiner quirligen Fuchsstute GB Diamantina eine sensationelle Runde. Doch auch er verschenkte in der Wendung zur Kombination die nötigen Zehntel, die ihn später von Platz eins und zwei trennen sollten. Die absolut schnellste Zeit lieferte wieder einmal Sophie Hinners, die für das Stechen den schicken und modern aufgemachten Iron Dames Kaleni Jo gesattelt hatte. Der Wallach mit den schnellen Reflexen ließ sich von Hinners mühelos durch den Parcours führen, doch auch ihnen wurde der Einsprung der Kombination zum Verhängnis. Der Fehler verhinderte den Sieg, schenkte ihr aber wie bereits am Freitagabend im Stuttgart German Master den fünften Rang hinter Weishaupt. Rang sechs ging an das Geburtstagskind des gestrigen Tages, Kevin Staut. Auch er war in der Split-Time schneller gewesen als Bas Moerings, musste aber einen durchaus ärgerlichen Fehler im zweiten Umlauf in Kauf nehmen. Leonie Wolff Bas Moerings wird zum fliegenden Holländer von Stuttgart. Fotos: TOMsPic
Wir beraten Sie gern: Agenturverbund Hess & Kollegen Jürgen Hess Illertissen Telefon 07303 95261-00 nuernberger.de/hess Generalagentur Doll & Übelhör Kim Übelhör Bruchsal Telefon 07251 39230-0 nuernberger.de/doll-uebelhoer Generalagentur Svanias & Schwarz OHG Konstantinos Svanias Mannheim Telefon 0621 407056 nuernberger.de/svs Foto: Stefan Lafrentz Kooperationspartner des Pferdesportverbands Baden-Württemberg Passend. Sie denken weiter an die ideale Distanz im Springparcours, wir kümmern uns um passenden Versicherungsschutz. #EinfachPassend #EinfachNuernberger www.nuernberger.de/pferdesport
Seite 22 Rei ter journal -Ext ra Sonntag, 16. November 2025 Christoph über Anna Sandmann Die Sandmanns fahren beide mit in der Weltspitze des Vierspännersports. Papa Christoph sieht Tochter Anna nicht als Konkurrentin, sondern unterstützt sie bestmöglich – mit Stolz. Beschreibe Anna in 3 Worten. ehrgeizig, pferdeverrückt, perfektionistisch Was siehst du als Annas größte Stärke? Anna kann sich sehr schnell auf neue Pferde der verschiedensten Typen einstellen. So fährt sie sowohl mit ihrem Zwei- als auch Vierspänner im Nationalkader zu Championatserfolgen. Und was ist ihre größte Schwäche? Dass sie vergisst, dass es im Leben nicht nur Pferde gibt. Welche ist Annas Paradedisziplin? Die Dressur In welcher Disziplin ist Anna dir voraus? Anna ist mir inzwischen in vielem etwas voraus. Da reicht ein Blick auf die Weltrangliste – sie auf Platz neun, ich auf 13. Anna hat sich in den letzten Jahren diszipliniert in die Spitze des deutschen und internationalen Fahrsports gearbeitet. Ich selbst bin schon so viele Jahre dabei und nicht mehr mit den großen Ambitionen unterwegs. Ich unterstütze ihr Bestreben bestmöglich. Beispielsweise darf sie jederzeit meine Pferde „ausleihen“. Dass sich Annas Karriere in ihrem jungen Alter so entwickelt hat, macht mich stolz. In welchen Momenten siehst du in Anna manchmal noch das kleine Mädchen? Bei Anna ist recht frisch ein Welpe eingezogen. Im Umgang mit ihm sehe ich durchaus öfter die kleine Anna. Und wann war dir das erste Mal so wirklich bewusst, dass Anna erwachsen geworden ist? Besonders habe ich den Moment in Erinnerung, als Anna 2019 mit der Mannschaft die Goldmedaille der Vierspänner-Europameisterschaft in Donaueschingen sichern konnte. Meine damals 24-jährige Tochter auf dem Podest zu sehen, hat mir klargemacht: Anna ist erwachsen geworden. Hättest du vor fünf Jahren gedacht, dass ihr einmal gemeinsam in Stuttgart an den Start gehen würdet? Niemals! Zum einen habe ich mich vor zehn Jahren aufgrund der intensiven beruflichen Einspannung in meiner Firma dazu entschieden, die Hallensaison nicht mehr zu fahren und mich stattdessen voll und ganz auf die Outdoor-Turniere zu konzentrieren. Zum anderen hätte ich nicht gedacht, dass Anna so jungem Alters bereits so weit kommen und hier starten würde. Damit hätte ich in keinem Fall gerechnet. Nun bin ich sehr froh, dieses Erlebnis mit ihr teilen zu können. In welchem Thema wart ihr euch während Annas Pubertät manchmal uneinig? Als Anna im Pubertätsalter war, war sie immer mit uns zu Turnieren unterwegs. Dadurch hatte sie kein typisches Teenager-Leben. Allerdings ist sie im Alter von 15 Jahren noch aktiv in der Ponytour Springen geritten. Ich hätte mir gewünscht, dass Anna auch nach dieser Zeit auf Großpferde umsattelt und weiter reitet. Anna hingegen war damals schon klar: Sie möchte fahren. Welche deiner Charaktereigenschaften erkennst du in Anna wieder? Ihren Ehrgeiz hat Anna ganz klar von mir. Und auch der Wille, immer bei allem 100 Prozent zu geben. Wer ist bei Annas Starts nervöser? Am nervösesten ist klar die Mama (lacht). Aber ja – ich bin nervöser. Das Interview führte Nele Marie Hörster Foto: TOMsPic
Es gibt nicht viele Akteure, die beim Stuttgart German Masters-Turnier von Anfang an dabei sind. Aber definitiv gehört das „Reiterjournal extra“ dazu, die Turnierzeitung als „kleine Schwester“ des Fachmagazins Reiterjournal, das im Stuttgarter Verlag Matthaes Medien erscheint. In diesem Heft informieren sich die Pferdesportler und Züchter Baden-Württembergs (und darüber hinaus) seit über 40 Jahren jeden Monat. Das Reiterjournal, insbesondere Verleger Hugo Matthaes sowie die beiden damaligen Redakteure Thomas Borgmann und Dr. Eberhard Platz, gehörten zu den Pferdeleuten, die das Internationale Turnier damals aus der Taufe gehoben haben. Bis heute ist „Reiterjournal extra“ die einzige täglich aktuelle Turnierzeitung dieser Art in Europa. Die Medienlandschaft hat sich stark verändert in dieser Zeit: 1985 gab es noch keine Internet-Berichterstattung, Social Media war Science-Fiction, die Fotos waren in Schwarz-Weiß und wurden in einer Dunkelkammer neben der Herrentoilette entwickelt (wirklich!). Die Redakteure tippten die Texte auf mechanischen Schreibmaschinen, alle weiteren technischen Vorgänge fanden im Verlagssitz statt. Aber vieles ist auch gleich geblieben: die Lust der Turnierbesucher an aktueller Berichterstattung, an den spannenden Geschichten über Reiter, Pferde und die Menschen hinter den Kulissen. Mittlerweile bietet das Reiterjournal-Team, alles Journalisten mit Pferdeverstand, den Besuchern in Reiterjournal Extra – Sonntag, 16. November 2025 Rei ter journal -Ext ra Seite 23 der Halle, über das Internet, die Social-Media-Kanäle und einen Podcast noch schneller und aktueller die Geschichten aus und in der Schleyer-Halle. Aber „das Blättle“ ist immer noch das Herzstück des journalistischen Angebots. Die komplette Medientechnik ist vor Ort, das Team arbeitet bis in die Nacht und fängt (nach dem Besuch der Reiterparty) am nächsten Morgen früh wieder an – auch das war vor nun fast 40 Jahren schon so. Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Roland Kern von 1985 bis heute vor Ort Das Reiterjournal extra begleitet die Stuttgart German Masters in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle seit Jahrzehnten – live, aktuell und nah am Geschehen Foto: TOMsPic
Ergebnisse auf einen Blick Prüfung Preis der Firma Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH Internationale Ponyspringprüfung nach Fehlern und Zeit, FEI Jumping Ponies‘ Trophy Lieselot Kooremans Elando van de Roshoeve 0/54,10 Sek. Sieger Mienie Vos Jasmines Holly 0/56,43 Sek. 2. Platz Victoire Chapalain Fantho de l‘Etape 0/58,15 Sek. 3. Platz Lucy Capper Oscar van de Beekerheide 0/58,24 Sek. 4. Platz Laura Hertz-Eichenrode Casper 0/58,32 Sek. 5. Platz Sophia Aurelia George Berlioz d‘Henann 0/58,94 Sek. 6. Platz Preis der Bardusch GmbH & Co. KG Textil-Mietdienste Internationale Zwei-Phasen-Springprüfung Daniel Deusser Bingo Ste Hermelle 0/26,08 Sek. Rodrigo Giesteira Almeida Gb Diamantina 0/26,19 Sek. Roger Yves Bost Giorgio de la Batia 0/26,58 Sek. Sophie Hinners Lommers 0/26,76 Sek. Michael Jung Fischerheros Z 0/26,79 Sek. Jens Fredricson Diarado‘s Rose Elith 0/27,09 Sek. 2. Preis der Bardusch GmbH & Co. KG Textil-Mietdienste Eröffnungsspringen – internationale Springprüfung nach Fehlern und Zeit Adrian Whiteway Lana del Rey 0/63,43 Sek. Pia Reich PB Corrada 0/64,53 Sek. Caroline Rehoff Pedersen Polonis L 0/66,50 Sek. Tim Hoster Cirro 3 0/66,69 Sek. Robert Whitaker Strike A Pose 0/68,19 Sek. Max Kühner EIC Cornets Lady 0/69,21 Sek. 1. Nr. Preis der Firma XXL-Sicherheit Internationale Zeitspringprüfung Rik Hemeryck Navarro van het Eelshof 61,06 Sek. Richard Vogel Phenyo van het Keysersbos 61,39 Sek. Rodrigo Giesteira Almeida Karonia.L 61,59 Sek. Peder Fredricson SV Vroom de la Pomme Z 62,16 Sek. Sophie Hinners Call me Jabri 62,21 Sek. Julien Epaillard Fringan de Vesquerie 62,23 Sek. 3. Preis der Raumpflege AG Internationale Springprüfung nach Fehlern und Zeit Rodrigo Giesteira Almeida Solidat 0/59,30 Sek. Sophie Hinners Call me Jabri 0/60,79 Sek. Tim Hoster Claus 68 0/61,70 Sek. Adrian Whiteway Lana del Rey 0/62,71 Sek. Michael Viehweg Cyrill 0/62,80 Sek. 4. Preis der Outletcity Metzingen Internationale Springprüfung nach Fehlern und Zeit Philipp Schulze Topphoff Carla NRW 0/68,47 Sek. Julien Epaillard Fringan de Vesquerie 0/68,71 Sek. Roger Yves Bost Ballerine du Vilpion 0/69,05 Sek. Alexa Stais Chad Blue PS 0/70,36 Sek. Kevin Staut Visconti du Telman 0/70,43 Sek. Rik Hemeryck Inoui du Seigneur 0/70,64 Sek. 5. STUTTGART GERMAN MASTER Internationale Springprüfung nach Fehlern und Zeit mit Stechen, präsentiert von der DVAG Julien Epaillard Donatello d‘Auge 0/31,39 Sek. Richard Vogel Cloudio 0/32,96 Sek. Bas Moerings Kivinia 0/34,05 Sek. Peder Fredricson SV Vroom de la Pomme Z 0/34,27 Sek. Sophie Hinners Lommers 0/34,62 Sek. Daniel Deusser Pepita van T Meulenhof BR 12/48,77 Sek. 6. Preis der ALLIANZ in Baden-Württemberg und der Firma dias Gebäudemanagement Internationale Zeitspringprüfung, Speed Trophy Barbara Schnieper Judy KM 56,18 Sek. Yuri Mansur Vitiki 58,01 Sek. Rodrigo Giesteira Almeida Solidat 59,99 Sek. Sameh El Dahan Wkd Toronto 61,03 Sek. Maximilian Weishaupt DSP Omerta Incipit 61,23 Sek. Pia Reich PB Corrada 61,25 Sek. 7. Preis der Firma iWEST Internationale Springprüfung nach Fehlern und Zeit mit Siegerrunde 8. LONGINES FEI Jumping World Cup™ 2025/2026 Großer Preis von Stuttgart präsentiert von BW-Bank und WALTER solar 9. 10. Preis der Firma Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH Internationale Ponyspringprüfung nach Fehlern und Zeit, mit Stechen, FEI Jumping Ponies‘ Trophy Lieselot Kooremans Elando van de Roshoeve 0/33,78 Sek. Charlie Flynn HK Zena 0/34,61 Sek. Darcy Honeybunn Daisy Breen One Saharah 0/34,88 Sek. Sophia Aurelia George Berlioz d‘Henann 0/35,90 Sek. Malte Merschformann Hiroshima de Feyele 0/36,31 Sek. Gabrielle Richard Dandy Royale 0/38,81 Sek. 11. Preis der Firma Abelein Event Service FEI Dressage World Cup™ Grand Prix Internationale Dressurprüfung Grand Prix CDI-W Jessica von Bredow-Werndl Diallo BB 73,261 Prozent Patrik Kittel Touchdown 72,804 Prozent Raphael Netz Great Escape Camelot 72,478 Prozent Larissa Pauluis Flambeau 71,804 Prozent Susan Pape Harmony‘s Giulilanta 69,978 Prozent Svenja Kämper-Meyer Amanyara M FRH 69,891 Prozent 12. Christian Ahlmann Blueberry 0/60,81 Sek.
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